Zwischen Napoleon und dem Deutschen Reich

Ein Bericht von Willimar Jung.

Die durch Napoleon Bonaparte ausgelösten kriegerischen Truppenbewegungen ließen Viernau nicht ungeschoren. Als Konsequenz des Wiener Kongresses wurde Viernau – ehedem sächsisch – nun preußisch. Nöte, aber auch kleine Fortschritte kennzeichneten die Zeit.

1. Während der napoleonischen Feldzüge

Kaum waren die Wunden des Siebenjährigen Krieges verheilt, die Kriegssteuerlasten beglichen, traf ein neuer Schicksalsschlag unsere Heimat. Napoleon überzog Europa und die deutschen Lande mit Krieg.

Aus einer Gemeinderechnung von 1806 ist zu ersehen, daß die Finanzverhältnisse jener Zeit recht trübe gewesen sind, weist diese Rechnung doch Steuerreste in Höhe von 412 Th., 2 Gr., 11 Pf. auf, die noch bis 1797 zurückreichen! Nach Berichten anderer Orte der Grafschaft hat diese aber unter Truppendurchzügen während der Koalitions- und Befreiungskriege wiederum viel zu leiden gehabt, auch unser Heimatort, der nach einer urkundlichen Nachricht aus dieser Zeit eine Schuld von 5000 Thalern hatte, die erst bis 1824 getilgt werden konnte.

Im Jahre 1806 schlossen sich deutsche Fürsten unter dem Protektorat Napoleon I. zum Rheinbund zusammen. Kursachsen erhielt als Gegenleistung für diesen Beitritt die Königswürde. So kam es im Herbst 1806 zum Bruch mit Preußen. Im Feldzug von 1806 wurden die preußischen Truppen, am 14. Oktober, in der Schlacht bei Jena und Auerstedt von den Truppen Napoleons und dessen Verbündeten geschlagen.

Über unseren Ort Viernau sind aus dieser Zeitepoche keine Aufzeichnungen vorhanden. (Einen ersten Hinweis ersehen wir aus der Kirchenchronik im Jahre 1813.) Aber die Nachbarorte, wie Benshausen, Steinbach-Hallenberg und Herges-Hallenberg wurden nach Aufzeichnungen in Mitleidenschaft gezogen. Sie litten wieder unter Durchzügen und Einquartierungen von preußischen und französischen Truppen bzw. mußten Kontributionen zahlen und Vorspanndienste leisten. Das Jahr 1807 brachte erneut große Truppenbewegungen des Rheinbund, die vor und nach dem Friedensschluß von Tilsit (9. Juli 1807) stattfanden. In der Zeit vom 11. bis 20. Dezember mußte unser Nachbarort Herges-Hallenberg 109 Thaler, 11 Malter Hafer und 8 Ctr. Stroh aufbringen.

Nach der Niederlage der napoleonischen Truppen im russischen Feldzug im Jahre 1812 erhob sich Preußen im Jahre 1813 und verbündete sich mit den Russen. Im Rahmen des Befreiungskrieges kam es Ende 1813 zur Völkerschlacht bei Leipzig. Hier unterlag Napoleon seinen vereinigten Gegnern. Die siegreichen Verbündeten setzten die Verfolgung des geschlagenen Heeres fort, die Paßstraßen des Thüringer Waldes wurden Aufmarschgebiet, so daß unsere Heimat wiederum in die kriegerischen Auseinandersetzungen gezogen wurde.

Am 23. Oktober 1813 verbreitete sich die Kunde vom Einrücken der Preußen in Suhl und Umgebung. Ein Chronist vermeldet: »Die Freude war überall groß. Zwar wurden auch in der nächsten Zeit Requisitionen von Lebensmittel und Leistungen häufiger, aber die Opfer wurden ja für die Befreier und Retter Deutschlands gebracht.«

Am 28. Oktober 1813 zog das russische Heer unter Kaiser Alexander mit 70000 Mann und 30000 Pferden von Arnstadt kommend über Gehlberg, Schmücke nach Oberhof, entlang der Leube nach Zella St. Blasii, Mehlis und Suhl. Am 29. Oktober 1813 kam der russische Kaiser Alexander durch Wichtshausen und Dillstädt und zog weiter nach Meiningen. Unsere Viernauer Kirchenchronik notiert wörtlich: »Großen Verlust und Schrecken erfuhr der hiesige Ort im Jahre 1813. Denn dieses Jahr war es, in welchem die russischen Truppen auch hier feindlich eindrangen und alles verheerten. Die meisten Einwohner verließen ihre Wohnungen und flüchteten sich in die nahen angrenzenden Waldungen. Von dieser Zeit lasteten auf der hiesigen Gemeinde 5000 rtl. Kriegsschulden, die bis zum Jahre 1824 schon sämtlich wieder abgetragen waren.«

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig löste sich der Rheinbund auf. Nach der Einnahme von Paris, am 31. März 1814 und nach dem Friedensschluß am 20. Mai 1814 zogen die siegreichen verbündeten Truppen zurück in die heimatlichen Gefilde. So zogen vom 2. bis 22. Juli 1814 hauptsächlich wieder russische Truppen – 436 Offiziere mit 10637 Mann nebst ihren Pferden – durch unseren Raum und belegten wiederum Quartier. Diesmal kamen sie als Sieger zurück und wurden gefeiert, obwohl wiederum Opfer verlangt wurden. Dem Andenken an die Leipziger Völkerschlacht wurde auf hohen Befehl am 19. Oktober 1814 mit einer religiösen Feier gedacht.

Im Jahre 1815 erscholl erneut der Kriegsruf durch die Lande. Der auf der Insel Elba verbannte Kaiser Napoleon war am 26. Februar 1815 wieder in Frankreich gelandet und zog am 20. März 1815 in Paris ein. Die auf dem Heimzug befindlichen Truppen erhielten neuen Marschbefehl und eilten in Eilmärschen in Richtung Frankreich. Vom 13. bis 18. Juni 1815 zogen erneut preußische und vor allem wieder russische Truppen durch unsere Heimat. Am 18. Juni 1815 kam es zur letzten entscheidenden Schlacht bei Waterloo. Das französische Heer unter Napoleon wurde endgültig besiegt.

2. Folgen der napoleonischen Feldzüge: Viernau wird preußisch

Im Ergebnis des Wiener Kongresses, durch das Friedentraktat vom 18. bis 21. Mai 1815 erfolgte bereits am 22. Mai 1815 die Besitzergreifung des Henneberger Landes durch Preußen und wurde vorerst dem Reg. Bez. Merseburg angegliedert. Unsere Viernauer Kirchenchronik vermeldet: »Ein um so größeres Glück widerfuhr uns im Jahre 1815, dem 4. Juni, weil von da ab der preußische Adler schützend und schirmend seine Flügel über uns ausbreitete und wir uns somit der Obhut unseres jetzigen geliebten, religiösen Landesvater, des Königs Friedrich Wilhelm III. erfreuten. Beiliegend der Huldigungsschein vom Jahre 1815. Ende der Eintragung.«

Bereits am 22. Mai 1815 bedankte sich in einem Abschiedsgruß der bisherige Landesherr Sr. Majestät der König Friedrich August von Sachsen bei den Bewohnern des abgetretenen Teiles des Königreiches Sachsen für die Treue zu seinem Hause und seiner Vor-Eltern.

Gleichzeitig begrüßte am 22. Mai 1815 Friedrich Wilhelm von Preußen in einem Grußwort seine »neuen Unterthanen und deutschen Landsleute.«

Somit war die Trennung Viernaus und desjenigen Teiles von Henneberg, zu welchem es gehörte, vom Hause Sachsen erfolgt. Die Zugehörigkeit mit dem sächsischen Herrscherstamme hatte vom Jahre 1583 bis zum Jahre 1815, also 232 Jahre lang gedauert. Mit der Hauptlinie des Kur- und Kgl. Hause Sachsen-Albertiner-Linie war unser Ort vom Jahre 1718–1815, also 97 Jahre verbunden.

Am 28. Juni 1815 wurde an diesem Tag im ganzen Lande ein Huldigungsfest mit Festgottesdienst und Volksbelustigungen gefeiert, ebenso eine Huldigungsgedenkmünze geprägt. Die Vorderseite zeigte den preußischen Adler, wie er den rechten Flügel schützend über die Henne breitet; die Rückseite trägt die Inschrift »Den 3. August 1815«. Diese Münze wurde an alle Staatsdiener usw. verteilt.

Die nun mehr zentralisierte Verwaltung durch einen Landrat und die Neuordnung der politischen Gemeindeangelegenheiten nach preußischem Muster hatte von Anfang an einen gewaltigen Aufschwung zur Folge. Am 4. Mai 1816 wurde Baron von Uslar-Gleichen als 1. Landrat des Kr. Schleusingen eingesetzt.

3. 1816–1847

Für das Jahr 1816 notiert die Viernauer Kirchenchronik: »Im Jahr 1816 wurde der hiesige Ort von einer solchen Wasserfluth heimgesucht, daß man allenthalben Brunnenkästen und Stege ledig fand. Regen und Nässe waren in diesem Jahre so anhaltend, daß die Feldfrüchte missriethen, und das Jahr darauf 1817 eine große Theuerung erfolgte.«

Im Jahre 1817 wurden die alten Ortsvorgesetzten – die Zwölferschaft – abgesetzt und zum Gemeinde-Dorfgericht auf Königlich-Preußische Anordnung Schöppen gewählt. Die Wahl fiel auf Kaspar Henkel und Valentin Hoffmannbeck, welche vor dem Herrn, laut Recht für Gemeinden in der oberen Wirtsstube des Gemeindewirtshauses verpflichtet wurden. Die beiden Genannten wurden im Jahre 1818 auch als Taxedarius in dem Amt Kühndorf verpflichtet.

Im Jahre 1818 ist die Not durch Hunger und Teuerung so groß, daß aus dem Magazin in Erfurt der Gemeinde Viernau, auf Befehl des Königs, Getreide zur Linderung der Not zugewiesen wurde.

Auch wurde am 15. Juli 1819, unter Leitung des Schöppen und späteren Schultheiß Kaspar Henkel, eine größere Getreidelieferung von Halle nach dem Amt Kühndorf auf der Achse gefahren, um die anhaltende Hungersnot im Amte zu lindern.

Im Jahre 1828 kauften der Schulze Johann Kaspar Henkel mit 12 Consorten das frühere im Ort bestandene Königl.-preußische Domänengut und das dazu gehörende Reckrodt´sche Gut für 12836 rtl. 2 sg. 11 ch einschließlich Inventar. Jeder Ortsbewohner konnte später einen kleinen Anteil erwerben.

Auf Anordnung des Königl.-preußischen Landratsamt zu Schleusingen im Jahre 1833 wurden von diesem Zeitraum an Gemeinde-Deputierte erwählt, welche über die Einkünfte und Ausgaben der Gemeinde zu wachen hatten.

Im Jahre 1834 zählte der hiesige Ort an 1000 Seelen und hatte 180 Häuser und am 5. April 1834 wurde der neu vergoldete Turmknopf auf unsere Kirche wieder aufgesetzt.

Im Jahre 1844 wird das 300-jährige Gedächtnis der Einführung der Reformation im Henneberger Lande festlich begangen.

Eine neue Teuerungswelle und Hungersnot trifft im Jahre 1846/1847 unsere Heimat. Der Scheffel Roggen kostete 6 Thaler! Die Ernte war gut und am 11. August 1847 wird der erste Erntewagen festlich eingefahren. Der Wagen wurde am oberen Ende des Dorfes empfangen, Vieh und Wagen mit Blumenkränzen geschmückt. Geschirrführer war der einzige Sohn des Schulzen Caspar Henkel, Herr Christian Henkel. Nach einem Dankgebet des Ortspfarrers zog man, an der Spitze das Musikkorps, die Ortsvorstände, die Lehrer und Schulkinder, zum unteren Dorfplatz, wo ein Tisch gedeckt war. Der Pfarrer gedachte nochmals der Hungersnot, die herrschte.

Am 28. Dezember wird nach Steinbach-Hallenberg zu ein großes Nordlicht beobachtet, das abergläubische Gemüter beunruhigte, denn am politischen Himmel stand bereits das Jahr 1848.

4. Das Revolutionsjahr 1848

Auch für diesen Abschnitt der Viernauer Geschichte wird wörtlich auf die Aufzeichnungen des Chronisten Georg Neugebauer zurückgegriffen, da keine neuen Details dieser Zeitepoche, unseren Ort betreffend, gefunden wurden. Ergänzen möchte ich diese Zeitepoche mit Vorkommnissen aus den Chroniken von Benshausen und Steinbach-Hallenberg.

Das Jahr 1848 war wie allerorten im deutschen Lande, so auch in Viernau ein Jahr großer Unruhen. Im benachbarten Steinbach-Hallenberg kam es am 24. April zu blutigen Kämpfen zwischen Vermögenden und Besitzlosen. Man befürchtete auf dem Schleusinger Landratsamt ein Übergreifen dieser Unruhen auch auf Viernau. Daher bat die Ortsbehörde durch Vermittlung des Landrats um Zustellung einer Anzahl Infanteriegewehre mit Munition aus dem Erfurter Zeughause, damit sie an zuverlässige Einwohner Viernaus verteilt werden könnten. Der Ort erhielt tatsächlich 50 Gewehre. Inzwischen war die Lage für die Behörden immer schlimmer geworden. Durch die Unruhen im ganzen Lande blieben die Aufträge aus, sodaß der werktätige Teil der Bevölkerung zum Feiern gezwungen war. Dann kam die Nachwirkung der Teuerung des Vorjahres. Allgemeine Mißstimmung herrschte und der Ärmere war dem Einflusse gewissenloser Hetzer umso zugänglicher. Am 4. Mai berichtete der Landrat an die Regierung: »Die Aufregung im Kreise nimmt immer mehr zu und führt zu dem bedauerlichen Zustand der völligen Anarchie, indem die Beamten nur dann noch Gehör finden, wenn irgend etwas bewilligt wird …« Besonders schlimm hatten es die Forstbeamten, die den Wald trotz Verstärkung durch zehn kommandierte Jäger vor unbefugten Eingriffen der aufgebrachten Bevölkerung nicht mehr zu schützen imstande waren. So erschienen z. B. vor der Viernauer Oberförsterei eine Anzahl Christeser Einwohner unter der Führung des dortigen Schulzen und verlangten stürmisch die Abgabe von Waldmoos und Streu; sie enthielten sich aber aller Gewalttätigkeiten. Als der Bruder des damaligen Pfarrers Peters in Schwarza, der Abgeordneter der Nationalversammlung in Berlin war, zur Steuerverweigerung in unserer Gegend aufforderte, fand er nur wenig Anklang, die Vernunft siegte, und wenn auch verspätet und erst auf Strafandrohung des Landrats, man kam gegen Ende des Jahres seiner Steuerpflicht nach. Die entliehenen Gewehre hatten ihren Dienst verrichtet, ohne in Tätigkeit zu treten und im November 1849 lieferte man sie ab, nachdem durch Gesetz die Bürgerwehr wieder aufgehoben war.

In unserem Nachbarort Benshausen war es dem Weinhändler Anschütz nicht recht, daß einige Benshäuser besondere Kirchenstühle besaßen. Darum bewaffnete er sich mit einer Axt und ging mit einem Arbeiter zur Betstunde in die Kirche, um alles klein zu hacken, ließ aber dann nur seine Axt zur Drohung in einem Kirchenstuhle stehen.

Als im Jahre 1847/48 oberhalb von Asbach (zur »Wasch«) eine erste Fabrik entstand, in welcher maschinell Nägel und Drahtstifte produziert wurden, sahen die Nagelschmiede im Steinbacher Grund ihre Existenz bedroht. Am 13. März 1848 zogen die bewaffneten Schmiedehandwerker aus dem gesamten Steinbacher Grund und aus Rotterode mit Äxten und anderen Hiebwerkzeugen zur »Wasch« und zerstörten die dortigen Anlagen. Zur Herstellung der Ruhe und Ordnung wurde auch im Steinbacher Grund eine »Bürgergarde« gebildet, welche im Jahre 1849 ebenfalls aufgelöst wurde.

Im Jahre 1850 wird die neue preußische Gemeindeordnung eingeführt. Ab dem Jahre 1853 wurden laut Gemeindestatut 12 Mitglieder als Gemeinderäte gewählt, die mit dem Schulzen und den Schöppen die Geschicke der Gemeinde führten.

Im Jahre 1850 wurde im Kreis Schleusingen eine Mobilmachung aufgerufen, bei welcher der Kreis 6420 Zentner Heu zu liefern hatte. Der Anteil für Viernau betrug 270 Zentner, die Entschädigung wurde später in Höhe von 310 rtl. 1 Sg. 3 ch aus der Staatskasse gezahlt.

Durch Bemühungen des Schulzen Georg Grimm wird vom Jahre 1851–1857 der Feldweg nach Christes über den Wollmirsberg chauseemäßig ausgebaut. Die 539 laufenden Ruthen Ausbaustrecke kosteten der Gemeinde 1527 rtl., der Staat legte noch einmal 550 rtl. dazu. Ebenso wurde in den Jahren 1853, 1858 und 1860 circa 550 laufende Ruthen, der Weg von Viernau nach Bermbach ausgebaut. Die Kosten betrugen für die Gemeinde 1101 rtl., die Staatskasse gab eine Beihilfe von 648 rtl. 15 Sg.

Im Jahre 1857 erhält der Kirchberg eine Verschönerung durch Anbringen eines Pflasters.

5. Die Folgejahre bis 1870

Die Jahre 1852, 1855 und 1861 waren für unseren Ort Jahre der Not. Das Getreide und die Kartoffeln auf dem Felde gerieten nicht. Der preußische Staat gab der Gemeinde im Jahre 1852 neunzig Scheffel (in Preußen 1 Scheffel = 54,96 Liter) Roggen, im Jahre 1854 zweihundert Scheffel und 1855 dreihundert Scheffel Roggen vorschußweise. Im Jahre 1861 wurden 176 Zentner Saatkartoffeln angekauft, wovon sogar 46 ½ Zentner in Gotha abgeholt werden mußten. Dafür gab der Staat ein Darlehen von 170 rtl.

Im Jahre 1855 war die Not im Orte so hoch, daß sich der Viernauer Schulze Georg Grimm veranlaßt sah, eine größere Menge Reis zum Betrag von 98 rtl. anzukaufen, um auf diese Weise einen geringeren Preis für die hilfsbedürftigen Einwohner zu erzielen.

Im Jahre 1860 wurden zwei eiserne Zifferblätter, eins am Turm und eins an die westliche Seite der Kirche angebracht, des weiteren auch ein kleineres an die Decke der Kirche. Diese Arbeiten wurden von dem Viernauer Uhrmacher Christian Gratz ausgeführt, welcher das kleinere Zifferblatt an der Decke der Kirche unentgeltlich zur Verfügung stellte.

Ebenfalls im Jahre 1860 wurde die Kirche im Inneren durch einen weißen Anstrich verschönert. Den weißen Anstrich der Orgel bestritt der damalige Kantor Andreas Michael Augustin. Dieser stiftete auch einen Kronleuchter, welcher 40 rtl. kostete.

In den folgenden Jahren 1864 und 1866 wurde unsere Heimat erneut in kriegerische Ereignisse verwickelt, die Preußen führte.

Zum Bericht

Autor: Willimar Jung

Veröffentlichung in den Heimatheften