Baugeschichte der Kirche St. Johannis

Ein Bericht von Willimar Jung.

Die Johanniskirche wurde im 18. Jhd. erbaut. Davor stand an ihrer Stelle eine Kapelle. Die Baugeschichte des Gotteshauses wird bis in unserer Zeit verfolgt. Das Heiligengrab und der Taufstein werden näher beleuchtet.

1. Vorwort

Bisher schrieben die Chronisten, daß nach einer im Kirchturmknopf vorgefundenen Notiz bis 1790 an der Stelle der jetzigen Kirche St. Johannis eine alte Kapelle vorhanden war, deren Alter nicht bekannt ist. Es heißt weiter, daß diese im Jahre 1790 niedergerissen wurde und im Zeitraum 1790–1792 die heutige Kirche errichtet wurde, mit barocken Zügen.

2. Die alte Kapelle

2.1. Umbau 1667–1669

In meinen Recherchen im Viernauer Pfarrarchiv fand ich detaillierte Hinweise sowie Quittungen über einen Kirchenumbau im Zeitraum 1667–1669, also Hinweise auf die schon erwähnte alte Kapelle. Der Turm mit der darunter liegenden Sakristei, welche nördlich an den heutigen Turm angebaut ist, sind sicherlich Reste des damaligen Gotteshauses. Darauf deutet schon die gotische Bauweise beider Objekte hin. Der Turm zeigt noch die mit einer Wulstkehle umgebenen Triumphbögen und die nach Süden und Osten liegenden Fenster. Die Sakristei, die heute sichtbar mit Kreuzgewölbe gedeckt ist, war bis 1790 gewölbt. Der Schlußstein ist als Lutherrose ausgemalt. Im Turmuntergeschoß befindet sich an der inneren Nordwand eine Sakramentsnische mit Spitzbögenumrahmungen, die mit einem Christuskopf geziert ist. Leider wird vom Orgelprospekt und von der Orgelempore der gotische Triumphbogen verdeckt.

Im Jahre 1667 stellte die politische Gemeinde Viernau – sie war Eigentümer der Kirche – einen Antrag an den zuständigen Superintendent zu Suhl. Dieser hatte folgenden Wortlaut entsprechend der damaligen Schreib- und Ausdrucksweise: »Antrag zu Suhla 16. Dezember 1667 an / Superintendent Magister Joh. Ludw. Winter Suhl von / Schultheiß Valentin Wagner, Viernau / Kirchenältester Thomas Henkel, Viernau / Vorsteher Lorentz Munck, Viernau anZimmermeister Balthasar Berbig Suhl betr.: / Anschläge und Abriß des gesamten Kirchbaues / wie es mit Schwibbogen (Triumphbogen) und Fenster ausbrechen / vorzunehmen und / wohin sich das Singchor (Orgel mit Orgelchor) am besten schicken möchte, er sollte im Schwibbogen kommen, / Dachfenster im Himmel (zur Decke) / Mauern ausbessern / Dingzettel (Auftrag) für Balthasar Berbig (Zimmermeister aus Suhl) / innwendig Holz einreißen / neu aufrichten / Singchor bauen / Kindervorkirche (wahrscheinlich Taufbecken gemeint) einrichten Heiligengrab / alten Chor und alte Chorfenster entfernen / Lager (Wange) zu einer Stiege 6 Schuh lang (etwa 2,00 m) 3 ½ Schuh breit mit drei Tritten (wahrscheinlich eine Erhöhung für das Orgelwerk)«

Soweit dieser Antrag. Weiter ist vorhanden: »Viernauische Kirchenbau Rechnungen / von Anno 1668 bis 1669, 28. Februar 1668 / und geführt durch die Verordneten Bauherren Valentin Wagner, Schultheiß zu Viernau / und Lorentz Muncken, Vorsteher daselbst.«

Über die Größe der Kapelle ist leider nichts vermerkt.

In dieser Aufzeichnung heißt es weiter: »Der Umbau wurde lt. Kirchenbuch durch Einnahmen der beiden Heiligenmeister Jacob Reinharten und Hanß Henkel-Schneider, durch Vorsteher Lorentz Muncken, ferner aus Spenden aus dem löblichen Naumburg und dem Gemeindewirtshaus, aus Froneinnahmen: Valentin Hengelhaupt (Platzmüller), Adolf Wagner (Schmied), Lorentz Ritzmann (Möller), Erhardt Baumann sowie durch Einnahmen durch Verehrung der Nachbar Valentin Wagner, Lorentz Muncken, Hanß Marr (der Wirth), Valentin Hofmann (ältere) beglichen.«

Insgesamt kamen 645 Thaler, 17 Gr., 3 Pf. ein. Die Ausgaben beliefen sich auf insgesamt: 648 Thaler, 16 Gr., 9 ½ Pf. Unterschrieben von Antonius Schultes, Pfarrer 1669 zu Viernau. Diese Summe setzt sich aus vielen Einzeleintragungen zusammen.

Das größte Objekt ist sicher die Kanzel gewesen, darüber gibt ein gesondertes Schriftstück Auskunft: »Heut unten Dato haben beide Baumeister Valentin Wagner, Schultheiß und Lorentz Muncken zu Viernau mit Verlaubnis und Beysein des Herrn Superintendent M. Joh. Ludw. Windern zu Suhla ihre Cantzel in die Kirche-Werkstatt des Meister Hanß Reichen, Schreiner und Bürger zu Suhla verdingt, welche vor Michaelis ohne Verzug auf das fleißigste und untadelhafte seinen Abriß nach, unten anstadt der Seul mit dem Bildniß Moses, uff der Decke den Hern Christum mit der Siegesfahn verfertigt werden soll, worzu der Schreiner die Bildniß schaffen und sich mit dem Bildschnitzer ohne Zuthun der Bauherrn abzufinden hatt. Im übrigen verbleibt sie in allem, nichts ausgeschlossen, wie die Cantzel in der Gottes-Acker-Kirche zu Suhla. Vor solche Arbeit ist um dem Schreiner zu einem billigen Lohn vor Bilder und Allem 40 Thaler neben freye Zehrung und dem Richten der Diele zum Treppengeländer versprochen worden, was ihm unter wehrender Zeit gereicht und jedesmahls außgezehlt wird, soll in die gleichlauts angefertigte Dingzettel aufgezeichnet werden. Dessen zu Urkund und Festerhaltung haben sich beyde Bauherren und Schreiner Eigenhändig unterschrieben…«

In einem weiteren Verzeichnis heißt es: »was daß junge Gesind weiblichen Geschlechts und respektive die Dienstmägde Anno 1668 freywillig für die völlige Außkleidung (Bemalung) des Taufsteines verehrt. Insgesamt werden 36 weibliche Personen namentlich aufgeführt. Einnahme: 4 Th., 9 ggl., 8 ½ Pf.«

Der Taufstein wurde von dem »Maler zu Suhla« bemalt. Die aufgeführten Personen stellten auch Eier für die Farbmischung zur Verfügung.

Weitere Belegstücke über den ausgeführten Bau, wie Quittungen für: den Bloch-Dielen Schneider Bastian Heßlein zu Steinbach, den Blochner Hanßen Hofmann von Albrechts. Ferner Ausgaben für Schmiedearbeiten wie Haltebänder, Nägel und sämtliches Zubehör, Schlösser und Schließbleche für Michael Hofmann, Wolf Wagner Schlösser zu Suhla und Andreas Hofmann aus Steinbach sowie Friedrich Pehrens, Schlosser zu Schwarzau. Die Ziegelhütte des Lorentz Hellbergk zu Schwarzau lieferte die Ziegel und den Kalk.

3. Kirchenneubau 1790–1792, Elemente der heutigen Kirche

3.1. Heiligengrab

Das erwähnte Heiligengrab wurde die Ruhestätte für den Pfarrer Antonius Schultes (1656–1673) und für den Pfarrer Georg Ernst Schad (1683–1690), deren Epitaphe (Grabplatten) 1930 bei Instandsetzungsarbeiten gefunden wurden, welche links und rechts neben dem Altar in die Wand eingelassen sind.Die Inschriften lauten: »Allhier ruhet im Herrn der ehrw. vorachtb. und wohlgel. Hei. Antonius Schultes in 18 Jahr gewesener Seelsorger allhier, welcher ist 1602 den 9. May zu Glauchau in Meissen geboren und 1673 den 14. May in Christo selig entschlafen, seines Alters 71 Jahr.« sowie »Hier ruhet in Gott der wohlehrwürdige Herr Georg Ernst Schad. In die 6 Jahr Pfarrer allhier. Geboren in Meiningen 1647, allhier verstorben 9. February 1690, seines Alters 42 Jahr. Gottes Erbarmen selig macht. Leichtext: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.«

3.2. Konsolstein

Ein Konsolstein unter dem Nordfenster der Sakristei trägt die Jahreszahl 1711 v S HB.

3.3. Heutige Form, Kanzel

Durch den Neubau 1790–1793 erhielt die Kirche ihre heutige Größe und zwei Emporen. Sie ist ein Rechteck von 18 m bzw. 11 m und war aus verputztem Fachwerk hergestellt und zeigt zwei Reihen Fenster. Die schöne Kanzel über dem Altar stammt aus der Zeit der Spätrenaissance und ist mit zierlichen Säulchen im Gesimse geteilt, in deren Bogenfeldern die vier Evangelisten und eine Christusfigur stehen.

3.4. Taufstein

Der vasenartige Taufstein aus dem Jahre 1653 wurde von Valentin Döll in Auftrag gegeben und ist barockal mit vier beschrifteten Rocailles (Rokokoornamente) umgeben. Erste Inschrift: »Matth. Cap. 28, V. 19: gehet in in alle welt vnd lehret alle heiden v. teüffet sie im namen des vatters v. des Sohns v. des heilige geistes«, zweite Inschrift: »Joh. cap. 3, v. 5: Es sey den das iemand gebohren werde aus dem waßer vnd geist So kan er nicht in das Reich gottes kommen«, dritte Inschrift: »LVCE cap. 18, v. 16: Lasset die Kindlein zu mir kommen vndt wehret ihnen nicht den solcher ist das Reich gottes«, vierte Inschrift: »Mac. cap. 16, v. 16: Wer da gleübet vndt geteüfft wird der wird selig werden wer aber nicht gleübet der wird verdampt werden«

Der Taufstein stand bis 1974 hinter dem Altar in der 1931 geweihten Taufkapelle. Heute steht er sichtbar zwischen Altar und dem Kirchengestühl.

3.5. Altargemälde

Das Altargemälde ist ein Geschenk der Familie Lomler aus dem Jahre 1898 (darstellend Jesus in Gethsémané).

Taufstein (links), Kanzel und Altarbild (rechts)

Foto: cs

3.6. Festakt, 1830

1830, am 25. Juni wird das 300-jährige Gedächtnis der Augsburger Konfession festlich begangen durch eine kirchliche Feier und ein allgemeines Volksfest. Im Festzuge, der sich von der Dorflinde aus zur Kirche bewegte, schritt an der Spitze der ehrwürdige 78-jährige Einwohner Melchior Gubitz, neben dem Pfarrer Eckardt, der auf einem zierlich gestickten weißen Atlaskissen die Schrift der Augsburgischen Konfession trug. Dieses Kissen hatte die 13-jährige Tochter des damaligen Oberförsters Lomler Caroline gestiftet, es ist bei der Erneuerung der Kirche 1930 aufgefunden worden und hatte einen Ehrenplatz in der Sakristei gefunden.

3.7. 1832–1929

1832 wurde die Kirche gründlich erneuert und verschönert, die Mittel hierzu nahm man, wie schon zum Kirchenbau 1791 aus dem Verkauf von Gemeindeholz aus »der Kerbe«.

1857 ist der Kirchberg gepflastert worden, wozu der Staat 60 Thaler beisteuerte.

1860 erfolgte dann die Ausmalung des Innern der Kirche, den neuen Anstrich der Orgel deckte der damalige Kantor Augustin, der auch den Kronleuchter im Preise von 40 Thalern stiftete.

1891–92 wurde das Innere wiederum erneuert, und da die Orgel baufällig war, ist

1899–1900 eine neue von dem Orgelbauer Theodor Kühn-Schmiedefeld erbaut worden, die 4700 Mk kostete; der aus Viernau gebürtige Lehrer a. D. Theod. Henkel stiftete 1000 Mk für die Orgel.

1905 wurde die ihrem Dienst nicht mehr gewachsene Turmuhr durch eine neue ersetzt, die Kosten betrugen 1750 Mk.

1906 Umbau des im Jahre 1603 erbauten Pfarrhauses mit einem Kostenaufwand von 9958,10 Mark. Zwei Drittel trug die Regierung als Patron der Kirchengemeinde.

1907, 1. Mai Eröffnung einer Kleinkinderbewahranstalt durch Pfarrer Breithaupt im Schulsaal der alten Küsterei.

3.8. Brand und Wiederaufbau des Kirchturms, 1929/30

Infolge Blitzschlag während eines schweren Gewitters ging am 19. Juli 1929 der Kirchturm in Flammen auf. Die Feuerwehren aus Viernau und Steinbach-Hallenberg konnten die Kirche retten. Die Orgel, das Gewölbe über dem Turmuntergeschoß wurden stark beschädigt, der Glockenstuhl mit den Glocken und die Turmspitze stürzten ein.

Bereits im Jahre 1929/30 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Am 12. September 1930 wurde Richtfest gehalten. Das Abendmahl wurde am fertig gerichteten Kirchturm gefeiert und von den beteiligten Handwerkern die Richtfestrede gehalten.

Richtfestrede

1. Der Blitz hat einst den Turm gefällt,
neu haben wir ihn nun erstellt,
stolz schaut er in die Runde!
Hoch ragt sein First ins Himmelblau,
ein Wächter sei er für Viernau,
getreu zu jeder Stunde.

2. An Fleiß und Kraft ist nichts gespart,
damit ein Werk geschaffen ward,
daß uns und euch zum Preise.
Fest liegt die Mauer, Stein auf Stein,
fest fügt sich jeder Balken ein,
nach guter Handwerksweise.

3. Wir wünschen, daß auf unserem Bau
der Herrgott gnädig niederschau
und seinen Segen gebe.
Dem Bauherrn sei dies Glas geweiht,
das Beste wünschen wir allezeit,
die Gemeinde Viernau, sie lebe.

4. Des Architekten sei gedacht,
der Plan und Zeichnung fein gemacht,
daß fest sich alles füge.
Dem Meister auch ein Glas gebührt,
der das Werk zum guten Ende geführt,
der sorgte, daß nichts sich biege.

5. Wir alle, die der Bau vereint,
wir sind einander geworden Freund
und wollen es weiter bleiben.
Nun laßt uns schmausen und fröhlich sein,
schenkt fleißig uns die Gläser ein,
bald heißt es für uns scheiden.

4. In neuerer Zeit

4.1. 1954–1983

1954 Glockenweihe der neu installierten Glocken

1958–1984 Umgestaltung des Pfarrhauses

1958 Bau einer neuen Freitreppe zum Haupteingang der Kirche

1969 Die Außenwände der Kirche erhalten eine Asbest-Beschieferung

Das Kirchengestühl hat 572 Sitzplätze

1974 Verlegung eines Starkstromkabel vom damaligen VEB Gardinenausstattung Viernau (heute Fa. Weyh) zur Kirche

Pflasterung der Hauptwege des Friedhofes

1980 Einbau einer neuen Heizungsanlage

18. Mai 1980 Grundsteinlegung zum Bau eines Gemeindehauses der Kirchengemeinde Viernau. Bauleitung: Bauing. Peter Ehrlein, Viernau und das Kirchenbauamt der Kirchenprovinz Sachsen. Zuvor wurde die alte Pfarrscheune abgerissen.

1981/82 Neuverlegung einer zentralen Wasserleitung auf dem Friedhof

1982 Erneuerung der Kirchenfenster

1983 Neueinzäumung des gesamten Friedhofes

1. Advent 1982 Einweihung des Gemeindehauses durch den Probst zu Erfurt Dr. Heino Falcke während eines Festgottesdienstes.

4.2. Paul-Schneider-Haus

Im Jahre 1983 erhielt das Gemeindehaus den Namen »Paul Schneider-Haus« in Anwesenheit seiner Witwe Margarete Schneider. Paul Schneider, auch genannt der »Prediger vom KZ Buchenwald« kam dort 1939 ums Leben.

Heute ist in diesem Hause das Leben der Kirchengemeinde zu spüren. Jung und alt finden hier eine Heimstatt, genauso wie körperlich Behinderte und Arbeitskreise, welche pfarramtliche Arbeit leisten.

4.3. 1988–1995

Oktober 1988, zwei junge Menschen aus Südafrika (Mak und Dikeledi, so ihre Exilnamen) geben sich in der Viernauer Kirche das Ja-Wort.

16. Juni 1989 Einweihung des Gedenksteines für ALDO VILLA und CARLO RUSCONI.

9. Dezember 1990 Die Glocken von Viernau läuten wieder zum Gottesdienst.

Am 2. Advent erfolgte die Wiedereinweihung der Viernauer Kirche St. Johannis nach einem Jahr der Rekonstuktion. An diesem Tag strahlte das Gotteshaus in einem neuen, farbenfrohen Glanz. Am Festgottesdienst nahmen, neben der Landrätin Frau Silvia Liebaug, auch Gäste aus Finnland und Tansania teil. Superintendent Erhard Kretschmann hielt, nach den Begrüßungsworten von Pfarrer Eberhard Vater, die Festpredigt. Der Posaunenchor der kirchlichen Partnergemeinde Holzhausen-Obertiefenbach, der Männergesangverein Viernau sowie ein festliches Violinenspiel von Herrn Wolfgang Fuchs umrahmten die Einweihungsfeier. Frau Landrat Liebaug überreichte eine Spende von 1000 DM für noch anstehende Reparaturen. Eine vollständige Reparatur der Orgel konnte leider aus finanziellen Gründen noch nicht stattfinden.

1992/93 Installation einer neuen Bankheizung.

1992 Würdigung der seit dem Jahre 1977 durchgeführten, aktiven Behindertenarbeit der evangelischen Kirche in Viernau und im Kirchenkreis Henneberg durch das Pfarrerehepaar Eberhard und Christina Vater, trotz Überwachung der Treffen durch den ehemaligen Staatsapparat (MFS), wie aus den Akten der Gauck-Behörde ersichtlich.

10. April 1993, feierliche Verabschiedung des Pfarrer-Ehepaares Vater nach 17-jährigem pfarramtlichen Wirkens in Viernau.

September 1993, Fertigstellung der Stützmauer am Kirchberg und Neupflasterung des Kirchberges.

30 Januar 1994, mit einem feierlichen Gottesdienst erfolgte die amtliche Einführung des bereits ab dem 1. Dezember 1993 in Viernau wohnenden Pfarrer Ernst Buchholtz, zuständig für die Kirchengemeinde Viernau und Christes.

26. November 1995, am Totensonntag wurde ein Gedenkstein als christliches Symbol auf der Urnen-Gemeinschaftsanlage des Viernauer Friedhofes durch Pfarrer Ernst Buchholtz eingeweiht.

Zum Bericht

Autor: Willimar Jung

Veröffentlichung in den Heimatheften