Kindertagesstätte »Friedrich Fröbel«

Der örtliche Kindergarten liegt zentral und doch waldnah in sehr ruhiger Lage. Er verfügt über große, helle Räume, eine gute Innen- und Außenausstattung und bestens ausgebildetes Personal. Träger der seit 1951 bestehenden und 2003 modernisierten Kita ist die Gemeinde. Die Betreuung orientiert sich am Konzept des Pädagogen und »Kindergartenerfinders« Friedrich Fröbel, welches im Kern einen ganzheitlichen Erziehungsansatz verfolgt.

Kontakt

Ines Petroll, Leiterin

Adresse: Schulstraße 10

Telefon: (03 68 47) 30 1 44

 ipetroll@web.de

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Steckbrief

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  • Ganzjährig geöffnet von 6-18 Uhr, kein Schließtag
  • Betreuung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt
  • Aufnahmekapazität: 85 Kinder in fünf Gruppen
    G1: 1-2 Jährige, G2: 2-3 Jährige, G3: 3-4 Jährige, G4: 4-5 Jährige, G5: 5-6 Jährige
  • Team aus 13 Mitarbeitern: 10 Erzieherinnen, Köchin, Reinigungskraft, techn. Mitarbeiterin
  • Großer Spielplatz auf zwei Terrassen mit separatem Spielbereich für Kleinkinder und Rodelberg im Winter
  • Hauseigene Küche bereitet Speisen frisch vor Ort zu: vitaminreiche Kost aus natürlichen, regionalen Zutaten, schonend zubereitet
  • Modern ausgestattete Räumlichkeiten auf zwei Etagen, großer Sportraum im Erdgeschoß
  • Besondere Zusatzangebote: Heranführung an die englische Sprache, Kinderchor, Sportgruppen (alles in den Betreuungskosten bereits enthalten)

Regelmäßige Betreuung

Einmalige Aufnahmegebühr

11€

Ganztagsbetreuung

60€ pro Monat fürs erste Kind

45€ pro Monat fürs zweite Kind

kostenlos für jedes weitere Kind

Halbtagsbetreuung (6-12 Uhr)

50€ pro Monat fürs erste Kind

35€ pro Monat fürs zweite Kind

kostenlos für jedes weitere Kind

Unregelmäßige Betreuung

Betreuung für Gastkind

falls Betreuungsplatz z.Z. frei

2,50€ pro Tag

Verpflegung

Ganztagsverpflegung

Zwischenmahlzeit, Getränke, Mittag, Vesper

1,80€ pro Tag

Halbtagsverpflegung

Zwischenmahlzeit, Getränke, Mittag

1,50€ pro Tag

Vormittagsverpflegung

Zwischenmahlzeit

0,35€ pro Tag

Hintergrund: Fröbel-Pädagogik

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Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) war ein deutscher Pädagoge und Schüler Johann Heinrich Pestalozzis, auf den die Bezeichnung Kindergarten für Einrichtungen zur Kinderbetreuung zurückgeht.

Nach Friedrich Fröbel soll das Kindergartenkind entwickelnd erzogen, von innen heraus gebildet werden. Demzufolge ist alles nur von außen Angelernte zu vermeiden: »Es soll anschauen, begreifen, sprechen, thun und schaffen. An die Stelle der Worterziehung tritt eine Erziehung durch das Thun: das Kind soll Denken und Arbeiten, Erkennen und Thun verbinden... Seine Beschäftigungsmittel oder Spielgaben sind bestimmt, die entwickelnde Erziehung zu fördern, das Kind zum Anschauen und Erkennen, zum Thun und Schaffen zu leiten.«

Die Fröbelsche Pädagogik ist hochstrukturiert. Speziell entwickelte Spielgaben fördern darin u.a. die kindliche Erkenntnisgewinnung durch eigenes Tun. Freies Bewegen, Spielen, Singen und praktische Arbeit wie Gartenarbeit oder die Arbeit mit Holz zählen ebenfalls zum Konzept. Ins Zentrum seiner Pädagogik stellt Fröbel dabei das Spiel als typisch kindliche Lebensform und seinen Bildungswert. Die von ihm entwickelten Spielgaben und Beschäftigungsmittel (Fröbel-Materialien) entstanden auf der Grundlage seiner Spieltheorie.