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Konfetti

Als K. werden Zuckerwerk oder Papierschnipsel, die während der Umzüge von den Karnevalisten auf den Umzugswagen in die Zuschauermenge geworfen werden, bezeichnet.

Hintergrund

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Als K. (kleines Konfekt) wurden ursprünglich Zuckerkügelchen bezeichnet, die auf den Umzügen verteilt bzw. in die Menge geschmissen wurden. Dies wurde jedoch im 19. Jahrhundert verboten. Als Ersatz dafür griff man auf Papierschnipsel zurück.

Die Bezeichnung kommt von dem italienischen »confetti« (Mehrzahl von »confetto«). Mit diesem Wort werden in Italien Konfekt und andere Süßigkeiten bezeichnet. Im römischen Karneval bewarfen sich die Maskierten mit Zuckerkörnern und kleinen Bonbons. Heute fliegen außer den Bonbons, den »Guuzjen«, kleine bunte Papierschnipsel – das K..

Wissenswertes

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Im Baseldeutsch spricht man übrigens von Räppli. Als Zuschauer muß man stets auf der Hut sein, daß man nicht von einem Karnevalisten von hinten mit K. überhäuft oder gar »ausgestopft«/»eingeseift« (große Mengen K. unter die Kleidung applizieren) wird. Es ist ungeschriebene Regel, daß aktiven Zuschauer (welche Masken tragen) keine Räppli angeworfen werden. Als beliebtes Ziel gelten allerdings Zuschauer welche keine Plakette tragen.