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Großer Hermannsberg

Berg südlich des Thüringer-Wald-Hauptkamms, 867m ü. NN.

Hat Donnershauk, Hohe Möst, Kanzlersgrund, Hoher Stein, Gebrannter Stein und Schneekopf im Osten, Oberschönau im Norden. Im Westen befinden sich Knillfeld-Hochplateau und Steinbach-Hallenberg, im Süden liegt Bermbach.

Von Viernau aus gesehen ist er der größte Berg in der charakteristischen Horizontlinie im Osten. Er ist trutzig und besitzt eine unverwechselbare Silhouhette. Im Norden ragt ein Aussichtsfelsen auf und der Gipfel ist weitläufig, zerklüftet, von freistehenden Felsen übersät.

G. besitzt zahlreiche Aussichtspunkte, insbesondere am nördlichen Aussichtsfelsen und auf den vielen Gipfelfelsen. Der höchste Gipfelfelsen wurde durch eingehauene Stufen und ein Sicherungsgeländer begehbar gemacht. Hier findet sich die Höhenabgabe von 867m eingemeißelt. Der Hermannsberg-Rundweg umrundet G. am Fuß bzw. auf halber Höhe und bietet auf großen Abschnitten tiefe Blicke ins Umland. Pfade führen vom Rundweg hinauf, u.a vorbei an einer Schutzhütte, zu den Gipfelfelsen.

Wissenswertes

Der G. entstand im Zuge vulkanischer Aktivitäten vor 230 Mio. Jahren und besteht völlig aus Porphyr.

Man erreicht den G. am bequemsten vom Knillfeld aus. Weitere Ausgangspunkte sind etwa in Oberschönau (über den Kleinen Hermannsberg) oder aus Richtung des Ruppbergs kommend (Ruppberg-Parkplatz an der Verbindungsstraße zwischen Oberschönau und Zella-Mehlis).